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Das Vorlesungsprogramm
Wintersemester 2010/11


Schöne Kristalle - Warum sind Kristalle ordentlicher als Kinderzimmer?

Warum sind die Flächen eines Kristalls so schön glatt und eben? Was haben Schneekristalle, Kandiszucker, Amethyste und Laserkristalle gemeinsam? Wie entsteht ein Kristall? Können Kristalle wachsen? Und wie schnell? Gibt es künstliche Kristalle? Diese und andere Fragen zum Beispiel zu Riesen, Zwergen und Zwillingen unter den Kristallen, zu unordentlichen und dreckigen Kristallen, zu bunten und leuchtenden Kristallen werden in der Vorlesung behandelt.

Dienstag, 21. September 2010
17:30 Uhr, AUDIMAX des Hörsaalzentrums der Technischen Universität Dresden

Prof. Dr. Gerhard Heide, Kristallograph, Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen an der Technischen Universität Freiberg

Wollte als Kind Lokomotivführer werden.


Die Natur als Erfinder: Pflanzen und Tiere als Ideengeber für die Technik

Die Natur hat im Lauf vieler Millionen Jahre für zahlreiche Probleme, die auch in der Technik auftreten, teils verblüffende, oft sehr wirkungsvolle Lösungen gefunden. Das betrifft sehr unterschiedliche Bereiche: Bei Tieren z.B. reicht das vom Fliegen über das Schwimmen bis zum Laufen auf dem Wasser, bei Pflanzen vom effizienten Wachsen in große Höhen, Transportieren, dem geschickten Verpacken bis zum Säubern von Oberflächen. Welche Lösungen die Natur erfunden hat, und wie diese in der Technik genutzt werden, soll in der Vorlesung erläutert werden.

Dienstag, 19. Oktober 2010
16:15 und 17:30 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum

Prof. Dr. Christoph Neinhuis, Botaniker an der Fachrichtung Biologie der TU Dresden

Wollte als Kind Uhrmacher und Archäologe werden.


Warum brauchen Opernsänger kein Mikrophon?

Sprechen, Singen, Schreien, Lachen. Ohne STIMME würden viele wichtige Dinge unseres Lebens nicht gelingen. Wie aber funktioniert unserer Stimmapparat? Warum können Babys so laut schreien? Was passiert beim Jodeln? Und warum verstehen wir Sängerinnen und Sänger in der Oper auch ohne Mikrophon?

Sonntag, 07. November 2010
16:00 Uhr, Semperoper

Prof. Christiane Hossfeld, Opernsängerin und Dozentin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Wollte als Kind Opernsängerin werden.

Prof. Dr. Dirk Mürbe, Facharzt für Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde und Phoniatrie, Leiter der Abteilung Phoniatrie und Audiologie an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden; Leiter des Studios für Stimmforschung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Wollte als Kind Tonmeister werden.


Der Herzschlag der Muschel

Was treibt die Muschel in Bildern? Ihr Motiv ist beliebt in der Kunst und ihre Spiralform richtet Erstaunliches beim Zeichnen an. So lässt sich zum Beispiel mit Hilfe der Spiralform Räumlichkeit (Perspektive) und eine schöne Verhältnismäßigkeit (Proportion) entwickeln. Spannend wird es, wenn wir entdecken, dass Bilder den Herzschlag der Spiralform übernehmen können und zwischen Zentrum und Rand mit unserer Wahrnehmung spielen. Zwischen dem Kleinen und ganz Großen, wie auf Gullivers Reisen, oder innen und außen, wie in Alices Wonderland, werden wir mit vielen Möglichkeiten überrascht, Bilder mal ganz anders zu sehen.

Dienstag, 16. November 2010
16:15 und 17:30 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum

Privatdozentin Dr. Vergoossen, Kunsthistorikerin am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft an der TU Dresden

Wollte als Kind Künstlerin werden.


Bin ich schön?

Wen oder was finden wir schön? Finden wir das gleiche schön wie Kinder aus anderen Kulturen? Wie wichtig ist es, schön zu sein? Wann fühle ich mich schön? Wie werden wir in unserer Meinung vom Fernsehen, vom Internet und von Zeitschriften beeinflusst? Und welche Rolle spielen eure Klassenkameraden dabei?

Dienstag, 07. Dezember 2010
17:30 Uhr, AUDIMAX des Hörsaalzentrums der Technischen Universität Dresden

Prof. Dr. Corinna Jacobi, Psychologin am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden

Wollte als Kind Künstlerin werden.


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